Ja, ich habe bestellt – bitte kein Ärger!

Sofern Sie im Internet etwas bestellt haben und Sie versäumt haben die Rechnung zu begleichen, müssen Sie damit rechnen, dass in naher Zukunft ein Brief durch ein Inkassounternehmen droht.

Wir vertreten zahlreiche Auftraggeber bei denen der Fall eingetroffen ist, dass Ware bestellt und auch geliefert aber die Rechnung nicht bezahlt wurde.

Als spezialisiertes Inkassounternehmen wissen wir natürlich genau, wie wir die Forderungen unserer Auftraggeber einziehen können. Die IZP GmbH verfügt über ein qualifiziertes Team, welches sich in allen rechtlichen Grundlagen auskennt. Dies gilt für das außergerichtliche Verfahren, Mahnverfahren, Zwangsvollstreckungs- und auch für das Strafverfahren.

Jetzt fragt man sich vielleicht, weshalb Strafverfahren??

Wer etwas bestellt und in Nachhinein seine Rechnung nicht bezahlt, macht sich ebenfalls strafbar. Die Ausreden “ Ich habe kein Geld und lebe vom Jobcenter, ich habe ein Insolvenzverfahren laufen oder das Vermögensverzeichnis abgegeben“ helfen an dieser Stelle nicht sondern begründen sogar noch den Tatbestand des Betruges nach § 263 StGB.

Die IZP GmbH prüft für unsere Auftraggeber den Tatbestand des Betruges und stellt tagtäglich hunderte von Strafanzeigen.

Sobald Sie ein Brief von der IZP GmbH erhalten, sollten Sie daher Ihre offene Forderung begleichen oder mit den Sachbearbeitern der IZP GmbH versuchen eine Lösung zu finden, in dem Sie z.B. eine Ratenzahlung ausmachen und diese dann natürlich auch monatlich einhalten.

 

§ 263
Betrug

(1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er durch Vorspiegelung falscher oder durch Entstellung oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt oder unterhält, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Der Versuch ist strafbar.

(3) 1In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. 2Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter

  1. gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung von Urkundenfälschung oder Betrug verbunden hat,
  2. einen Vermögensverlust großen Ausmaßes herbeiführt oder in der Absicht handelt, durch die fortgesetzte Begehung von Betrug eine große Zahl von Menschen in die Gefahr des Verlustes von Vermögenswerten zu bringen,
  3. eine andere Person in wirtschaftliche Not bringt,
  4. seine Befugnisse oder seine Stellung als Amtsträger oder Europäischer Amtsträger mißbraucht oder
  5. einen Versicherungsfall vortäuscht, nachdem er oder ein anderer zu diesem Zweck eine Sache von bedeutendem Wert in Brand gesetzt oder durch eine Brandlegung ganz oder teilweise zerstört oder ein Schiff zum Sinken oder Stranden gebracht hat.

(4) § 243 Abs. 2 sowie die §§ 247 und 248a gelten entsprechend.

(5) Mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren wird bestraft, wer den Betrug als Mitglied einer Bande, die sich zur fortgesetzten Begehung von Straftaten nach den §§ 263 bis 264 oder 267 bis 269 verbunden hat, gewerbsmäßig begeht.

(6) Das Gericht kann Führungsaufsicht anordnen (§ 68 Abs. 1).

Fassung aufgrund des Gesetzes zur Reform der strafrechtlichen Vermögensabschöpfung vom 13.04.2017 (BGBl. I S. 872), in Kraft getreten am 01.07.2017 Gesetzesbegründung verfügbar

 

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